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Musikmesse 2013 schließt mit Besucher-Plus

: Messe Frankfurt


Musikmesse erweitert Programm für Endkunden: Friday Afternoon bringt Riesenresonanz. Steigende Anzahl Besucher aus Nicht-EU Ländern.

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Mit einem Besucher-Plus ist die Musikmesse 2013, vom 10. bis 13. April in Frankfurt am Main, zu Ende gegangen. An den vier Messetagen präsentierten 1.384 (2012: 1.504*) Aussteller aus 51 Nationen den 70.863 Besuchern (2012: 68.587) ihre Produkte und Dienstleistungen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Messe einen Zuwachs bei den Besuchern von 3,3 Prozent erzielen. „Mit diesem Besucherergebnis stellt die Musikmesse 2013 ihren Rekord aus dem Jahr 2009 ein: Die Musikmesse hat mit ihrem Marketing und insbesondere dem Friday Afternoon massiv interessierte Endverbraucher zum Besuch der Musikmesse mobilisiert“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer Messe Frankfurt GmbH. „Dieses Plus an Interessenten für das aktive Musizieren täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die Branche selbst, insbesondere auf Handelsseite, mit Konsolidierung und Stagnation kämpft. Die Zahl der Fachbesucher und ihre Ordervolumina haben sich nicht gesteigert“, so Braun weiter.

Gemeinsam mit der parallel stattfindenden Prolight + Sound, internationale Messe für Technologien und Services in Live-Entertainment und Produktion, zählte die Musikmesse 113.576 Besucher (2012: 109.481) aus 142 Ländern. Zusammen sind beide Messen die weltweit wichtigsten Veranstaltungen der Musikinstrumenten- und Live-Entertainmentbranche. Den Besucherzuwachs generierte die Musikmesse vor allem aus dem Inland. Hier zeigte sich der Erfolg der Entscheidung der Musikmesse, den Endkunden schon am Freitag-Nachmittag den Besuch zu ermöglichen. So sind 60 Prozent der Aussteller mit der Anzahl der Besucher aus Deutschland erneut außerordentlich zufrieden bis zufrieden, ein Plus von drei Prozent.

Die gestiegene Besucherzahl verdeutlicht die ernorme Bedeutung der Messe als Marketingplattform für die Aussteller und unterstreicht die Anziehungskraft der Produkte und Dienstleistungen für das Fachpublikum sowie die Endkunden, dies ist ein wichtiges Signal in die Branche. „Vor dem Hintergrund der Branchenerwartung ist es für uns als Messeveranstalter um so wichtiger, unseren Ausstellern eine Plattform zu bieten, die die maximale Aufmerksamkeit für die Produkte und Dienstleistungen generiert,“ so erläutert Detlef Braun die Zahlen der diesjährigen Messe. „Für die Aussteller ist dies ein Erfolgsfaktor. Und so erreichte die Gesamtbeurteilung der Messe durch die Aussteller wie im Vorjahr wieder einen hohen Wert: 69 Prozent der Aussteller bezeichneten sich hier als ’außerordentlich zufrieden bis zufrieden‘“, so Braun weiter.

Die weitere Bewertung der Musikmesse durch die Aussteller zeichnet ein differenziertes Bild: So gut die Besucherresonanz aus dem Inland auch bewertet wurde, so fielen in der Beurteilung der Besucherqualität aus Europa und dem außereuropäischen Ausland die Bestmarken allerdings um rund zwei bzw. fünf Prozent. In der Erhebung der Besucherdaten zeigt sich ein anderes Bild. So kamen zwar im Vergleich zu 2012 vier Prozent weniger Besucher aus Europa – dies stützt die Einschätzung der Aussteller in Hinblick auf eine negative Branchenstimmung in Südeuropa. Bei der Anzahl der Besucher aus dem außereuropäischen Ausland, Nord- und Südamerika sowie Asien konnte die Musikmesse ihre Werte hingegen durchweg um ein bis vier Prozentpunkte verbessern. Hier zeigt sich die gleichbleibend hohe Anziehungskraft der Musikmesse für Besucher auch aus nicht EU-Ländern. Auf Seiten der Besucher waren nach Deutschland (48.574) die wichtigsten Besuchernationen: die Niederlande, Frankreich, Italien, Belgien, die Schweiz, Großbritannien, Österreich und Schweden. Dass das Angebot und die Präsentation im Rahmen der Musikmesse stimmen, zeigen die auch 2013 hohen Zufriedenheitswerte der Besucher mit der Messe. In der Gesamtbeurteilung äußerten sich 93 Prozent aller Besucher (2012: 94 Prozent) sehr zufrieden bis zufrieden mit der Musikmesse.

Die Musikmesse resümiert für den inländischen Instrumentenbau Gerhard A. Meinl, Vorsitzender des Dachverbands Musikwirtschaft und Veranstaltungstechnik e.V (DVMV): „Die Musikmesse hat aus Sicht der inländischen Instrumentenbauer zum zweiten Mal in Folge wieder die Bedeutung einer Auftragsmesse erlangt. Ganz offenbar haben die Händler gerade in Zeiten stagnierender Endverbauchernachfrage verstärkt Zutrauen in Marken. Das konnten wir bei den Kunden aus dem In- wie aus dem Ausland sehen. Unseren Eindruck verstärkt hat auch der große Zuspruch von in- und ausländischen Neukunden. Für unsere Mitglieder ein wichtiges Signal war der verstärkte Endverbraucherzustrom: Da hat der Friday Afternoon sehr viel interessierte junge Besucher gebracht, und die sind unsere Zukunft.“ Meinl sieht aber auch die strukturellen Auswirkungen des Branchenwandels: „Größe und Spezialisierung – wie in vielen anderen Branchen bieten diese Optionen auch in der Musikinstrumentenindustrie die Chance als Unternehmen zu bestehen. Gut vertrieblich aufgestellte, finanzkräftige Hersteller oder aber auch die ganz kleinen Nischenanbieter werden mittelfristig ihre Chance am Markt haben.“

Zusätzlich zum umfassenden Branchenabbild und den vielen Konzerten, Workshops und Veranstaltungen gewinnt auch auf der Musikmesse der Informationsaustausch in Diskussionsrunden und Panels einen immer höheren Stellenwert. Mit kompetent besetzten Vortrags- und Diskussionsforen nahmen sich die Musikmesse und ihre Partner, etwa im Musikbiz Lounge & Congress Areal oder am Stand des Conbrio Verlags, der gesellschaftspolitischen und kulturell relevanten Dimension des aktiven Musizierens an: Experten aus Musikwirtschaft und Entertainment sowie aus Politik und Industrie nahmen Stellung und formulierten ihre Forderungen an einen neuen musisch-musikalischen Impetus in Bildung und Gesellschaft. Die Society Of Music Merchants e.V. (SOMM) hatte den Status quo zu Musikmesse-Beginn bereits anhand des Musizieratlas’ Deutschland skizziert: In 17,7 Prozent der deutschen Haushalte wird musiziert. Dichte und Durchschnittsalter der aktiv Musizierenden schwanken im Bundeslandvergleich stark. „Die Musikmesse und Prolight + Sound waren erneut Treffpunkt für nationale und internationale Geschäfte und das Mekka für viele Musikfans. Es ist jedoch deutlich spürbar, dass sich der Markt im Wandel befindet. Deshalb sind strukturelle Veränderungen in gesellschafts- sowie wirtschaftspolitischer Hinsicht vonnöten“, fordert Daniel Knöll, Geschäftsführer der Society of Music Merchants e.V. (SOMM).“

Ein weiterer Schwerpunkt lag in der messeübergreifenden Darstellung der Produktbereiche Production, Broadcast und Recording. Über eine spezielle Online-Ausstellersuche und einen Quickfinder wurden die Aussteller in diesem Produktbereich in der Musikmesse und Prolight + Sound hervorgehoben. Ein Angebot, das bei Ausstellern und Besuchern sehr gute Resonanz erfuhr.

Wie jedes Jahr ist die Musikmesse nicht nur die wichtigste Messe der Musikinstrumentenindustrie. Sie ist auch immer eine Veranstaltung, bei der Live-Musik im Vordergrund steht. Mehr als 1.000 Konzerte, Autogrammstunden, Workshops und Produktpräsentationen auf den Bühnen der Messe und an den Ständen der Aussteller machen die Musikmesse Frankfurt zur Musikhauptstadt der Welt. Hier stehen sowohl etablierte Stars im Fokus wie auch Nachwuchsmusiker und musikalische Früherziehung. Hinzu kamen Preisverleihungen an Musiker, Unternehmen und Persönlichkeiten aus der Branche und festliche Abendveranstaltungen.

Schon am Vorabend der Messe eröffnete der PRG Live Entertainment Award nun zum dritten Mal mit einer festlichen Gala in der Festhalle Frankfurt die Musikmesse. Unter reger Anteilnahme von Prominenz aus Politik und Showbusiness zeichneten Künstler Menschen hinter den Kulissen des Showgeschäfts aus. Preise erhielten unter anderen Marek Lieberberg oder die Macher hinter dem ColosSaal in Aschaffenburg als „Bester Club Deutschlands“. In neuem Rahmen fanden am Freitagabend (12. April) im Frankfurter Römer die Verleihungen des Frankfurter Musikpreises und des Deutschen Musikinstrumentenpreises statt. Den Frankfurter Musikpreis erhielt die Hornistin Marie-Luise Neunecker. Der Preis, der von der Stadt Frankfurt, der Messe Frankfurt und dem Bundesverband der deutschen Musikinstrumentenhersteller (BDMH) gestiftet ist, wurde ihr in Würdigung ihrer Verdienste als Musikerin und Pädagogin verliehen. Am gleichen Abend wurde der Deutsche Musikinstrumentenpreis verliehen. In der feierlichen Veranstaltung überreichte Ernst Burgbacher, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die Urkunde an zwei Musikinstrumentenbau-Werkstätten aus Rheinland-Pfalz und Bayern. Die Auszeichnung wurde jeweils in der Kategorie Tenorhorn und Es-Klarinette vergeben.

Weitere Preise und Auszeichnungen, die während der Musikmesse verliehen wurden, waren: Der Musikmesse International Press Award (MIPA), mit dem Journalisten von mehr als 100 Fachmagazinen die besten Produkte der Musikinstrumenten- und ProAudio-Branche prämieren; der Musikeditionspreis Best Edition, der hervorragende Notenausgaben hervorhebt; der PPVMedien Leser Award, bei dem Leser der Fachmagazine Soundcheck, Keys, Tastenwelt, Drumheads und Guitar die besten Produkte wählen; der Europäische Schulmusikpreis, der innovative Beispiele für kreatives methodisches Arbeiten im Klassenunterricht oder Arbeitsgruppen an Schulen auszeichnet; der drums.de Musik-Fach-Award, der ebenfalls auf der PRG Stage in der Festhalle stattfand.

Die Magazine Neue Musikzeitung und Musikforum verliehen den Musik-Gordi, einen Negativpreis, der Missstände in der Kulturbranche anprangert. Er ging an den SWR-Rundfunkratsvorsitzenden für die Zusammenlegung der beiden Sinfonieorchester des SWR.


Im Bereich Nachwuchsarbeit bot das Areal Music4Kids Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit ungezwungen Musikinstrumente und Klangobjekte auszuprobieren. Mehr als 8.000 Kinder hatten in der Messewoche Gelegenheit sich hier auszutoben. Ein Highlight am Messsamstag war das Finale des Schülerbandwettbewerbs SchoolJam. Auf der riesigen PRG LEA Stage spielten acht Schülerbands um den Titel „Best Schülerband Deutschlands“. Schlussendlich holte sich die Band Goldmouth den Titel. Einen weiteren Glanzpunkt setzte das Preisträgerkonzert des Deutschen Pianistenpreises in der Alten Oper. Mit einer fulminanten Darbietung entschied Dmitri Levkovich den Wettbewerb für sich.

Auf der Musikmesse präsentierten sich die Aussteller mit Zuversicht in die eigenen Marken, den Messeauftritt und die Musikmesse als wichtigste Branchenplattform. Mit vielen Marketingaktionen, Stars auf den Bühnen oder auf den Ständen bei Produktpräsentationen sorgten sie für die nötige Aufmerksamkeit für die Produkte und Dienstleistungen. Von den 1.384 Ausstellern aus 51 Ländern kamen 66 Prozent aus dem Ausland. Dies bedeutet eine Steigerung der Internationalität um drei Prozent. Neben Deutschland mit 472 Ausstellern waren die wichtigsten Ausstellernationen: die VR China (131), die USA (130), Italien (95), Großbritannien (80), Spanien (52), Frankreich (43), die Niederlande (33) und die Schweiz (30) bzw. Japan (30).

Weitere Ausstellerstimmen zur Musikmesse 2013:

„Wir sind sehr zufrieden mit unserem diesjährigen Auftritt auf der Musikmesse. Schon im Vorfeld hatten wir gute Unterstützung seitens der Messe Frankfurt bei der Konzeption und der Promotion für die neue Akkordeon-Stage. Das Angebot einer gemeinsamen Bühne wurde vom Publikum angenommen, die Konzerte wurden sehr gut besucht.“
Franz Schmid, Inhaber – HDSmusic


„Bisher sind wir sehr zufrieden, wir hatten sehr gute Händler da. Im Handel beobachten wir momentan einen Konzentrationsprozess, viele kleine Händler hören auf, aber es entstehen neue, spezialisierte Händler mit hoher Kompetenz. Diese treffen wir hier auf der Musikmesse und das ist ein Grund für uns, dass wir nach wie vor weiter auf die Musikmesse kommen werden. Unseren Standplatz finden wir sehr gut mit akustisch ruhigerer Umgebung für unser doch eher leises Instrument. Wir hatten mehr Endkunden, als wir voraus gesehen haben und das ist positiv zu bewerten. Die Messe ist nach wie vor das Podium was wir einmal im Jahr gut brauchen, um unsere Kunden und Lieferanten vor allem auch international zu erreichen.“
Stefan Kömpel, Geschäftsführer – Mollenhauer

„Für uns ist die Messe gut gelaufen, besonders weil wir unsere Schlüsselprodukte hier vorstellen. Wir sind sehr gut angekommen, sind sehr zufrieden und haben tolles Feedback von unseren Händlern und Vertrieben bekommen. Alles in allem war es eine gute und qualitativ hochwertige Messe.“
Jeroen Breider, European Branding Manager – Pearl Music Europe BV

„Sowohl die Kontakte, die wir knüpfen konnten als auch der Verkauf liefen für uns sehr gut. Allerdings sehen wir mit Sorge, dass sich mit der Branche die Ausstellerzahl verringert. Was wahrscheinlich auch mit der Finanzkrise zu tun hat. Das Publikum und die Händler sind sehr hochwertig. Wir exportieren zu 80 Prozent ins Ausland und um diese zu erreichen ist die Musikmesse ein wichtiger Ort. Deshalb sind wir überwiegend zufrieden.“
J.A. ter Heide, President – Vancore Worldwide Percussion

„Die Frankfurter Musikmesse ist so organisiert, dass das richtige Publikum und die richtigen, qualifizierten Besucher kommen. Das unterscheidet die Messe von der Konkurrenz.“
small;">Edgar E. Russ, distinguished violinmaker – Cremona Gemeinschaftsstand, Sound of Cremona S.r.l.

„Wir wollen auf einer Messe wie der Musikmesse unseren Kundenkontakt pflegen, unsere Neuheiten präsentieren und an dem einer oder anderen Punkt den Kunden auch überraschen. Dies konnten wir auf der Messe erfüllen. Wir haben im Vorfeld sehr intensiv unsere Kunden eingeladen, sie alle besuchten uns vor Ort und wir konnten sehr gute Gespräche führen. Deshalb können wir sagen – ja, das Messeziel haben wir erreicht und sind auf einem sehr guten Weg. Wir haben uns viel Mühe im Vorfeld gegeben und sind deshalb als Aussteller mit der Messe sehr zufrieden.“
Gerd Essl, Geschäftsführer / Managing Director – Gewa

In Frankfurt am Main finden die beiden nächsten Leitmessen Musikmesse und Prolight + Sound vom 12. bis 15. März 2014 statt.

Als nächste Auslandsmessen finden die NAMM Musikmesse Russia vom 16. bis 19. Mai 2013 und parallel, jedoch um einen Tag kürzer vom 16. bis 18. Mai, die Prolight + Sound NAMM Russia in Moskau statt. Music China und Prolight + Sound Shanghai laufen vom 10. bis 13. Oktober 2013 in Chinas bedeutendster Industrie- und Kulturstadt Schanghai. In der chinesischen Handels- und Messemetropole Guangzhou hat die Messe Frankfurt eine bestehende Branchen­messe übernommen, die unter dem Namen Prolight + Sound Guangzhou im Frühjahr 2014 stattfinden wird.

Bericht in folgender Kategorie:
Musikmesse Frankfurt 2013

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Y'akoto ist zurück! Ihr gefeiertes Debüt „Babyblues“ ist 2012 in Deutschland von Fans und Musikpresse gleichermaßen mit Begeisterung aufgenommen worden und platzierte sich auf Anhieb in den Top 20. Kurzerhand hat sie mit ihrer Mischung aus Folk, Pop und Singer/Songwriter-Soul mit Afro-Approach ein neues Genre namens Soul Seeking Music aus der Taufe gehoben.
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