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Y'akoto

: Musikkompass


Y'akoto ist zurück! Ihr gefeiertes Debüt „Babyblues“ ist 2012 in Deutschland von Fans und Musikpresse gleichermaßen mit Begeisterung aufgenommen worden und platzierte sich auf Anhieb in den Top 20. Kurzerhand hat sie mit ihrer Mischung aus Folk, Pop und Singer/Songwriter-Soul mit Afro-Approach ein neues Genre namens Soul Seeking Music aus der Taufe gehoben.

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Neben einer eigenen ausverkauften Headliner Tour, bestritt Jennifer Yaa Akoto Kieck alias Y'akoto unzählige Shows gemeinsam mit gestandenen Künstlerinnen wie Erykah Badu, Nneka und Joy Denalane. Ihre Debütplatte veröffentlichte sie zudem äußerst erfolgreich in den USA und landete mit der Single Without You einen Radio-Hit in Italien. Nun ist vor wenigen Tagen ihr zweites Album Moody Blues erschienen – der perfekte Zeitpunkt, die sympathische Sängerin zum Interview zu bitten.

Du definierst deinen Musikstil als Soul Seeking Music. Was darf man unter diesem Begriff verstehen?

Soul Seeking im Sinne von suchend. Ich suche und finde, dann verliere ich wieder. Einfach gesagt, bin ich als Mensch und als Künstlerin immer auf der Suche nach dem, was den Menschen antreibt weiter zu suchen, bis er sein Glück gefunden hat.

Hast du denn dein Glück bereits gefunden?

Ich befinde mich noch immer in einem Prozess. Suchen heißt selten finden. Gut ist, wenn man den Weg dahin als Ziel begreift. Einfaches Beispiel: ich jogge morgens immer eine bestimmte Strecke, für 30 Minuten. Heute war ich müde und habe mir gedacht: „Wann komme ich endlich an!?“ In solchen Momenten versuche ich mich dann auf jeden Schritt zu konzentrieren,
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den Moment zu würdigen und nicht mehr so verdammt verbissen ans Ziel zu denken und Zack, bin ich da.

Inwieweit hilft dir die Musik dabei, den Fragen des Lebens auf den Grund zu gehen?

Musik ist meine Leidenschaft und jetzt auch mein Beruf. Ich bin glücklich, wenn sie anderen Menschen hilft. Ich stelle eigentlich gar nicht so viele Fragen. Ich versuche zu leben und das wertzuschätzen, was ich habe. Es berührt mich sehr, wenn Menschen, die meine Musik lieben, mir schreiben wie inspiriert sie durch meine Texte sind.

Du hast bereits als Kind in vielen verschiedenen Ländern gelebt. Wie sehr haben dich die unterschiedlichen Einflüsse, denen du dabei begegnet bist, geprägt?

Wenn man viel reist und sich selber und seine eigene Kultur nicht ganz so ernst nimmt, entwickelt man viel Humor und Gelassenheit. Das dient auch der Kreativität und man bleibt offen und spontan.

Carry This – ein Track deines neuen Albums Moody Blues – bezeichnest du als deine persönliche Hymne. Weshalb?

Carry this ist das ewige Versprechen einander zu tragen und zu unterstützen. Zwei Freunde, die beschließen für einander zu sterben. Ich finde das unglaublich schön.

Auf welches Equipment setzt du, wenn du im Studio arbeitest oder auf der Bühne performst?

Valentin Heinrich, mein langjähriger Studiopartner sowie Freund und ich, nehmen alle Demos mit Logic auf. Meistens spiele ich auf dem Nord ein. Als Gesangs-Mikro benutzen wir das Brauner Phantom Classic.

www.yakoto.de




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